107. Reisetag –Donnerstag, 23.04.2026 Seetag
Am heutigen Seetag wurden die Passagiere mit

Der Küchenchef I Made Sudarmika (erster von links) wacht persönlich über die Pfanne mit den Chicken Wings.
und
bei Laune gehalten.
108. Reisetag – Freitag, 24.04.2026 Norfolk/Virginia/USA
Auf Grund der zentralen Lage des Hafens bot sich ein Stadtrundgang an und da speziell der Cannonball Trail (Kanonenkugel-Pfad). Diesen soll der Tourist beschreiten , um die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abhaken zu können.
Einen großen Raum auf dem Trail nimmt das Gedenken an ...
...Douglas MacArthur ein. MacArthur war der 5-Sterne-General der US Army im Pazifikkrieg (2. Weltkrieg) und im Koreakrieg.
Im MacArthur Memorial ist das Leben und Wirken des Generals in den beiden Kriegen dokumentiert.
Hier sind er und seine Frau auch bestattet.

Das Museum ist in dem ehemaligen Rathaus mit der marlanten Kuppel, der Old Norfolk City Hall, untergebracht.
Gefesselt von der "Logik" der Kriege hielten wir uns im Museum sehr lange auf.
Das MacArthur Center hingegen ist eine riesige Shopping Mall und trägt nur den Namen des Generals und hat ansonsten nicht mit ihm zu tun.
Die Mall ist mittlerweile schon fast ein Lost Place, die meisten Geschäfte sind verwaist und geschlossen.
Der Komplex wird im Juni 2026 komplett geschlossen und danach abgerissen, ...
... um Platz für ein neues Stadtviertel zu schaffen. Das Center hat imposante eine Grundfläche von über 100.000 m2 (ca. 360 m x 280 m), das entspricht 13 Fußballfeldern.
Was in Berlin die Bären und in Little Havanna die Hähne, das sind hier die Meerjungfrauen.
In der St. Pauls Episcopal Church steckt in dem alten Gemäuer noch eine Kanonenkugel aus dem Jahr 1776.
Dieses Kuriosum hat dem Cannonball Trail seinen Namen gegeben.
Den Schluss unseres Stadtrundgangs bildete der Taiwan Friendship Pavillion, ...
... ein Geschenk Taiwans an die Stadt Norfolk im Jahr 1989.
Norfolk beherbergt den größten Marinestützpunkt der Welt und ist Heimathafen der US-Atlantikflotte.
Derzeit liegen hier aber nicht so viele Kriegsschiffe, weil Herr Trump überall in der Welt Unheil stiftet und hierzu die Schiffe zu Einsätzen beordert hat.
Das Museumsschiff USS Wisconsin lag friedlich ganz in der Nähe der ARTANIA.
Obwohl, zielte sie nicht mit ihren Kanonen auf die ARTANIA?
Schon eine Stunde vor dem Ablegen startete die ARTANIA-Pool-Party, ein Bord-Event, das sich die Reiseleitung neu hat einfallen lassen, also eine absolute Premiere.
109. Reisetag – Samstag, 25.04.2026 Baltimore/Maryland/USA
Bei der Einfahrt in den Hafen von Baltimore wurde die ARTANIA von einem Feuerlöschboot begrüßt, ...
... das uns zu Ehren eine gewaltige Wasserfontaine produzierte.
Von Baltimore nach Washington D.C., der Hauptstadt der USA sind es nur 65 Kilometer. Deshalb gingen die meisten Ausflüge von Phoenix dorthin und auch unser Bestreben war, den Tag in der Hauptstadt der USA zu verbringen.
Doris hatte Tickets in einem Amtrak-Train gebucht, Abfahrt 9:21 Uhr. Da die Tickets an diesen Zug gebunden waren, war es wichtig, früh genug von Bord zu kommen.
Deswegen standen wir mitten in der Nacht um 6:00 Uhr auf.
Viertel vor acht machte die ARTANIA an der Pier am Maryland Cruise Terminal fest und um kurz nach acht erfolgte die Freigabe des Schiffs. Vor der durch die Behörden erteilte Freigabe, darf kein Passagier das Schiff verlassen.
Normalerweise gehen wir erst zwischen halb zehn und zehn von Bord, aber diesmal waren wir sofort nach der Freigabe die Ersten.
Per App bestellten wir nun ein Uber-Fahrzeug. Auch das klappte rasch, sodass wir mehr als rechtzeitig an der Penn Station, dem Bahnhof von Baltimore ankamen.
Der Bahnhof im sogenannten Beaux-Arts Stil, Baujahr 1911 mit den klassische Säulen, Gesimsen, Pilaster und dem Interieur aus dunklem Holz war sehenswert.
Die drei bunten prachtvollen Bleiglas-Oberlichter waren ein echter Hingucker.
Der Zug kam pünktlich auf die Minute.
Kurz vor 10 Uhr liefen in der Union Station in Washington ein.
Vom Bahnhofsvorplatz aus konnte man das knapp 1 Kilometer entfernte Capitol erblicken.
Da wir es weder besuchen noch erstürmen wollten, musste es beim Fernblick bleiben.
Ein Uber brachte uns zum knapp 10 Kilometer entfernten Arlington National Cemetery.
Arlington ist nicht nur ein Soldatenfriedhof für die gefallenen Soldaten aus allen Kriegen der USA (vom Bürgerkrieg bis heute), ...
... sondern ist auch die letzte Ruhestätte für Präsidenten, Astronauten und Supreme-Court-Richter. Auf dem riesigen Arial befinden sich 400.000 Gräber.
Das meistbesuchte Grab ist wohl das von John F. Kennedy und seiner Frau Jaqueline mit der ewigen Flamme.
Von Arlington ging es zu Fuß über die weiße Steinbrücke des Potomac River ...
... zum Lincoln Memorial mit der Statue von Abraham Lincoln.
Von den Stufen des Lincoln Memorial blickt man direkt auf das 169 Metern Obelisk, das Washington Monument
Von diesen Stufen des Memorials hielt Martin Luther King 1963 vor 25.000 Menschen beim March on Washington for Jobs and Freedom seine berühmte Rede ...
„I have a dream“
Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich damals als 10-jähriger die Bilder hiervon im Fernsehen gesehen habe, ohne genau zu verstehen, um was es dort ging, nämlich um die Forderung der Aufhebung der Rassentrennung und um Bürgerrechte.
Aber irgendwie hatte ich als kleiner Junge gespürt, dass hier etwas ausgewöhnliches vor sich ging.
Für mich war heute, als ich auf diesen Stufen stand, der emotionalste Moment unseres Washington Besuchs.
Der leere Reflecting Pool war allerdings eine kleine Enttäuschung für mich, da es so gar nicht dem Bild entsprach, das ich aus meinen Erinnerungen kannte.
Es war anscheinend eine Sanierung des Beckens notrwenig.
Aber deswegen muss man dem narzistische Hern Trump doch keine Lobgesänge darbieten!
Zwischen dem Lincoln Memorial und dem Washington Monument, dem 169 Metern (555 Fuß) hohen Obelisken, befindet sich eine der eindrucksvollsten Gedenkstätte für die toten US-Soldaten des Vietnamkriegs, das Vietnam Veterans Memorial.
Es besteht aus zwei 75 Meter langen Wänden aus schwarzem, poliertem Granit.
In die Wände sind die Namen der 58.000 gefallenen oder vermissten US-Soldaten eingraviert – chronologisch geordnet nach dem Datum ihres Todes.
Diese Gedankstätte und die diversen umliegenden Denkmäler werden von vielen Vietnam-Veteranen, erkennbar an ihren Baseball Caps mit der Aufschrift „Veteran“, besucht.
Auf dem Weg zum Washington Monument lag das Worl War II Memorial.
Mein Eindruck ist, dass das hier kein Mahnmal gegen den Krieg ist, sondern eher eine Glorifizierung von Tapferkeit und heroischer Opferbereitschaft und eine Demonstration der Größe und Macht der USA.

Wenn man direkt vor dem Obelisk steht, kann man ihn nicht mehr vernünfig fotografieren, also haben wir's einfach gelassen.
Aber mit dem Obelisk im Rücken hat man noch mal einen schönen Blick aufs Capitol.
Nach einem kurzen Abstecher zum Washington Monument, dem 169 Meter (555 Fuß) hohen Obelisk, ...
... war es Zeit, dass wir (wieder per Uber) uns zum Bahnhof zurückbringen lassen mussten, denn um 15:25 Uhr ging unser Zug zurück nach Baltimore.
Am Bahnhof von Washington war noch Zeit für einen Kaffee. Der Preis von 5,50 $ für einen Pappbecher war zwar heftig, aber alternativlos.
Zurück in Baltimore am Bahnhof schloss sich ein Passagier uns an, sodass wir zu dritt via Uber zurück zum Schiff gelangten.
Wir werden oft gefragt, ob wir bei unseren selbstorganisierten Landgängen keine Angst hätten, das Schiff zu verpassen, wenn mal etwas schiefgeht.
Zum einen planen wir immer einen Zeitpuffer ein und haben natürlich auch einen Plan B und C im Hinterkopf.
Hätten wir heute das Schiff verpasst, wären wir mit dem Zug nach New York gefahren (Fahrzeit nur 4 Stunden), hätten uns dort in einem Hotel einquartiert und auf die ARTANIA gewartet, die dort am übernächsten Tag einlaufen würde.
110. Reisetag – Sonntag, 26.04.2026 Seetag
Da es heute nichts zu berichten gibt, außer dass es bei der Kaffeestunde Schwarzwälder Kirsch gab, gebe ich hier an dieser Stelle eine Art Hilferuf aus dem Gästebuch weiter.
Der Eintrag im Gästebuch ist schon „nach hinten“ gewandert und findet deshalb kaum noch Beachtung.
Dabei geht es um Folgendes:
Eine Dame hat 3 Reisen in einer Einzelkabine gebucht (Art 413-415 vom 12.01.-04.04.2027 - Gesamtpreis ca. 26.000 €).
Sie kann aus persönlichen Gründen die Reise nicht antreten, wobei die Stornokosten ca. 2.600 € betragen würden.
Obwohl es für die Einzelkabinen bereits Wartelisten gibt, ist es anscheinend aus technischen Gründen nicht möglich, eine „nahtlose“ Übernahme der Reisen von jemanden aus der Warteliste zu bewerkstelligen.
Die Dame müsste erst kostenpflichtig stornieren und dann hoffen, dass ihre Kabine neu vergeben werden kann.
Wer auf der Warteliste steht, ist natürlich aus Datenschutzgründen nicht bekannt.
Deshalb möchte die Dame ihre Reisen auf jemanden umbuchen lassen, was gegen eine geringe Gebühr möglich ist.
Lange Rede kurzer Sinn, die Dame sucht Interessenten, die die folgenden Reisen übernehmen möchten.
- ART413 Von Costa Rica durch die Südsee nach Neuseeland -12.1. -11.2.2027 – 11.399 €
- ART414 Neuseeland Polynesien, Australien und Indonesien – 11.2. – 9.3.2027 – 8.999 €
- ART415 Von Bali auf Westkurs bis nach Afrika. 9.3. – 4.4.2027 - 7.149 €
Bei der Buchung aller 3 Reisen zusammen wird noch ein kleiner „Anschlussreiserabatt“ von Phoenix gewährt.
Wer Interesse hat an einer oder auch an allen drei Reisen hat, kann mir eine kurze Mail schicken, die ich dann an die Dame weiterleite, um so den Kontakt herzustellen. Alles weitere kann dann direkt miteinander verhandelt und geregelt werden.
111. Reisetag – Montag, 27.04.2026 New York/USA
Für 6:00 Uhr früh war die Einfahrt nach New York, vorbei an der Freiheitsstatue, angekündigt. Wegen dieser frühen Uhrzeit hatten wir beschlossen, keinen Wecker zu stellen und uns lieber die Sache einen Tag später bei der Ausfahrt anzusehen – soweit die Theorie.
Gegen viertel nach sechs waren wir wach und es zog uns magisch aus den Betten. Nach einer kurzen Katzenwäsche waren wir, wie alle anderen Passagiere auch, draußen an Deck.
Hinten an der Phoenix-Bar war eine Kaffee-Station aufgebaut, um den Coffein-Junkies Rechnung zu tragen.
Die Fahrt vorbei an „Madame Liberty“ und auf Manhattan zu ist ein Erlebnis.
Zum Glück hatte man darauf verzichtet, das Schiff mit Frank Sinatras „New York, New York“ über die Bordlautsprecher zu beschallen.
Nachdem die ARTANIA an der Pier88 festgemacht hatte und wir gefrühstückt hatten, zogen wir los, um New York zu erobern.
Die Pier 88 ist sehr zentral gelegen. Bis zum Times Square sind es gerade mal knapp 1,5 Kilometer.
Aber der Time Square musste erst einmal warten, denn als erstes Stand Ground Zero auf unserer To-Do-Liste. Den einen Kilometer bis zur U-Bahn-Station „50. Straße“ hätten wir auch mit dem Bus bewerkstelligen können, aber wir sind überzeugt, das wir uns eine solche Metropole „erlaufen“ müssen, um sie kennenzulernen, ...
... denn an jeder Ecke gibt es irgendetwas zu sehen.
Zum Beispiel an der Ecke 50th Street/9 th Avenue das Parkhaus. Man beachte die "moderaten" Preise.
Das Tarifsystem des ÖPNV in New York ist denkbar einfach.
Eine Fahrt kostet 3 Dollar egal wie kurz oder wie lang die Strecke ist.
Vor der Fahrt mit der U-Bahn oder dem Bus hält man seine Kreditkarte vor ein Lesegerät und die Fahrt wird auf dem Kreditkartenkonto vorgemerkt. Beim Aussteigen ist ein erneutes Einlesen der Kreditkarte nicht mehr notwendig. Muss man umsteigen, präsentiert man die Kreditkarte erneut. Liegt der Umstieg innerhalb eines Zeitraums von 2 Stunden, erfolgt keine weitere Belastung der Karte mehr.
Und jetzt kommt der Clou.
Die Summe Abbuchungen von der Kreditkarte ist auf 35 Dollar pro Woche gedeckelt. Das heiß, wenn die Summe von 35 Dollar erreicht ist, sind die folgenden Fahrten innerhalb eines 7-Tage-Intervalls kostenlos.
Am Ground Zero, wo früher die Fundamente der beiden Türme waren, befinden sich heute die zwei großen quadratischen Wasserbecken (Reflecting Pools).
In die Bronzeumrandungen der Becken sind die Namen aller Opfer der Anschläge eingraviert.
Angrenzend an diese Gedenkstätte (9/11 Memorial) befindet sich das neue 541 Meter hohe One World Trade Center.
Der nächste Punkt auf unserer Tagesordnung war die High Line.
Auf einer Hochtrasse, wo bis in die 1980er Jahre Güterzüge durch New York ratterten, ...
... wurde dort, nachdem die Trasse 30 Jahre brach lag und schließlich abgerissen werden sollte, stattdessen eine Parklandschaft angelegt.
So flanieren jetzt 9 Meter über dem Straßenniveau sowohl die New Yorker als auch die Touristen.
Ein Abstecher zum Times Square mit seinen überdimensionalen Reklametafeln und LED-Wänden gehört zu einem ordnungsgemäßen New York Besuch.
Würde dieser drahtige junge Mann die Schläge seines Gegeners nur abwehren oder schlägt er auch mal zurück?
Allzulange hielten wir uns beim Times Square nicht auf, sodass wir zur Kaffeestunde wieder zurück auf der ARTANIA waren.
Im letzten Jahr wurde noch jeden Montag neben anderen Kuchen und Gebäck New York Cheese Cake angeboten und heute war zufällig auch Montag.
Aber auf dieser Reise war bisher dieser Kuchen von der Speisekarte gestrichen worden. Heute wäre es anlassbezogen ein netter Gag gewesen, den New York Cheese Cake noch einmal aus der Versenkung zu holen. Das hätte sicherlich auch Benjamin von der Phoenix-Reiseleitung für gut befinden, da dies einer seiner Lieblingskuchen ist, wie er uns einmal verraten hatte. Aber morgen ist ja auch noch ein New-York-Tag und damit eine weiter Möglichkeit die Chance zu nutzen.
Bevor wir New York bei Nacht in Angriff nahmen, stärkten wir uns im Westway Diner, einem typischen amerikanischen old fashioned Burger-Restaurant.
Unser weiteres Abendprogramm bestand aus einer Fahrt mit einer der vielen Fähren, die in und um New York verkehren.
Die Fähre unserer Wahl wurde von der Gesellschafft NYC Ferry betrieben.
Einer deren Anleger-Stationen (Midtown West) befindet sich an der Pier 79, das waren nur wenige Gehminuten von unserer Pier 88 entfernt.
Wir ließen uns nach St. George an die nordöstlichen Spitze von Staten Island schippern.
Die Fahrt, die etwa 45 Minuten dauerte, führte an die Freiheitsstatue vorbei.
Am Anleger von St. George hatten wir eine halbe Stunde Zeit, bis das Schiff aus der Gegenrichtung kam und uns zurück nach Manhattan brachte.
Diese abendliche Lichterfahrt war nicht einmal besonders kostspielig. Die einfache Fahrt kostete 4,50 $ pro Person.
112. Reisetag – Dienstag, 28.04.2026 New York/USA
Eines der vielen Wahrzeichen von New York ist die Brooklyn Bridge. Dieses 2 Kilometer lange Bauwerk wollten wir heute beschreiten, und zwar von Brooklyn aus, also von der östlichen Seite des East River nach Manhattan.
Um nach Brooklyn zu gelangen hätten wir die U-Bahn nehmen können, aber in den U-Bahn-Tunnels gibt es nicht viel zu sehen.
Deshalb griffen wir wieder auf die gestrige Fährverbindung zurück.
Diesmal ging die Fahrt über St. Georg hinaus bis zur Fährstation „Wall Street“ am Westufer des East River.
Von dort stiegen wir in die Fähre um, die uns in einer kurzen Fahrt an das gegenüberliegende Ufer in das Viertel DUMBO in Brooklyn brachte.
DUMBO ist das Akronym für Down Under the Manhattan Bridge Overpass.
Der Umstieg in die andere Fähre war ähnlich einfach wie beim Umstieg zwischen ICE-Zügen am selben Bahnsteig. Beim Umstieg war kein erneuter Ticketkauf notwendig, so bleib es beim Fahrpreis von 4,50 $ pro Person.
DUMBO ist ein beliebtes Touristen-Viertel, das wir auch ein wenig durchstreiften und dort eine Kaffee tranken, ehe wir uns an die Brückenüberquerung wagten.
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Dieses wunderschöne, nostalgische Karusell aus dem Jahr 1922 hat leider Montags und Dienstags Ruhetag, sonst wären wir damit gefahren
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Zwischen der Brooklyn Bridge und der Manhattan Bridge liegt der kleine Steinstrand Pebble Beach (Baden Verboden!)
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Wer sich nach der Brückenüberquerung an einem Imbisswagen mit einem Hot Dog stärken wollte, musste etwas tiefer in die Tasche greifen.
Und wieder wollte es der Zufall, dass wir rechtzeitig zum Kaffee zurück auf der ARTANIA waren. Die Chance jetzt doch noch den New York Cheese Cake zu präsentieren, wurde vom Restaurant-Department allerdings vertan. Armer Benjamin. ☹
Das geplante Auslaufen um 18:00 Uhr musste verschoben werden, da es einen kleinen Schaden an einer Kupplung gegeben hatte. Es musste eine Schlauchschelle ausgetauscht werden, wie wir über Bordlautsprecher erfuhren.
Ungeachtet dieses kleinen Ungemachs tobte pünktlich ab 17:00 Uhr die Auslaufparty an der Phoenix Bar.
Als Zusatz-Bonbon erfolgte eine Gesangseinlage der Sängerin Lynelle Jonson, die uns mit dem Lied „New York New York“ erfreute.
Vor uns liegen jetzt erst einmal 6 volle Seetage, ehe wir auf den Azoren wieder festen Boden unter den Füßen haben werden.
113. Reisetag – Mittwoch, 29.04.2026 Seetag (1/6)
Ganz so ruhig, wie viele sich das erhofft hatten, war der erste Tage der Atlantiküberquerung nicht. Wellen und Wind bis 80 Km/h ließen die ARTANIA bis in die Nacht ordentlich schaukeln. Immer wieder mal gab es einen kräftigen Rumms, wenn der Bug oder das Heck nach einer Welle etwas heftiger aufs Wasser aufschlug.
Und Temperaturen von 7 ° luden nicht unbedingt zu einem Deckspaziergang ein.
Ungeachtet dieser Witterungsunbilden fand die sogenannte Mittelgala statt.
114. Reisetag – Donnerstag, 30.04.2026 Seetag (2/6)
Wir lagen jetzt schon sehr lange mit der Bordzeit 6 Stunden hinter Deutschland zurück. Das heißt, dass wir die Uhr noch 6x um eine Stunde vorstellen müssen.
Heute hatten wir damit anfangen. Um 12 Uhr mittags war der erste Zeitsprung auf 13 Uhr.
Beinahe unbemerkt wurden dadurch die Restaurantzeiten für das Mittagessen um eine halbe Stunde gekürzt. Normalerweise sind die Restaurants von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr, als 1½ Sunden geöffnet. An den Tagen, an denen die Uhr vorgestellt wird ist die Öffnungszeit nur von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Das ist bei der momentanen Passagieranzahl von 650 Gästen keine Problem. Anders würde es aussehen, wenn das Schiff mit 1.000 oder mehr Passagieren belegt wäre, dann würde die Aufnahmekapazität des Lido-Buffet-Restaurants an seine Grenzen stoßen.
115. Reisetag – Freitag, 01.05.2026 Seetag (3/6)
Auch heute wurden die Uhren an Bord um eine Stunde vorgestellt.
Das Schiff schaukelte nach wie vor und das wird wohl auch noch eine Weile so bleiben, wie uns der Kapitän über Bordlautsprecher erklärt hat.
Für heute Nachmittag 17:00 Uhr lud Phoenix zu einer Maiwanderung ein.
Wer wollte, konnte ein oder zwei Runden auf dem Promenadendeck einem Bollerwagen hinterherlaufen.
Belohnt wurden die Wandervögel mit einem Kaltgetränk.
Doris und ich gehen an Seetag en mehr oder weniger konsequent gegen 18:00 ins bordeigene Fitnessstudio, Doris auf die Rudermaschine und/oder aufs Laufband und ich aufs Fahrrad.
Mein Vorschlag, das heutige Fitnesstraining durch die Maiwanderung zu kompensieren, wurde allerdings striktabgelehnt.
116. Reisetag – Samstag, 02.05.2026 Seetag (4/6)
Es schaukelte nach wie vor ein wenig.
Ansonsten gibt es nichts zu berichten.











































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